Uni Passau fördert das Studium von Spitzensportlern
Die Universität Passau ermöglicht Spitzensportlern besonders gute Studienbedingungen und gewinnt damit immer mehr junge und ehrgeizige Sportler für ein Studium in Niederbayern.
Hierfür ist die Universität Passau bereits seit Juli 2008 offizieller “Partner des Spitzensports”. Die Kooperationsvereinbarung zwischen Sportverbänden und der Universität Passau erleichtert es den studierenden Spitzensportlern, die besonderen Anforderungen von einem Vollzeitstudium, Training und Wettkämpfen unter einen Hut zu bekommen.

Vier Spitzensportler in Passau nehmen Kooperationsvereinbarung in Anspruch
Derzeit studieren vier Spitzensportler an der Universität Passau: die Volleyballerin Lori Henkel (Deutsche Meisterin; Bundesliga Rote Raben Vilsbiburg), der Eishockey-Spieler Florian Horvath (Juniorennationalspieler; Black Hawks Passau), die Turnerin Maria Roche (mehrfache Bayerische Meisterin; Bundesliga TSV Unterföhring) und die Leichtathletin Nicola Leidl (Deutsche Jugendmeisterin im Speerwurf und Mitglied des Landeskader Bayern; FC Passau). Die Kooperationsvereinbarung ist nicht nur eine Werbemaßnahme, sondern erfordert die aktive Mitgestaltung der Universität Passau bei den Rahmenbedingungen für ein Studium während der aktiven Sportkarriere. Da kann es auch schon mal dazu kommen, dass ein Prüfungstermin wiederholt oder ein spitzensportbezogenes Urlaubssemester eingeplant wird. “Mit dieser Vereinbarung wollen wir unserer Verantwortung gegenüber den studierenden Spitzensportlerinnen und -sportlern gerecht werden und sie nach besten Kräften fördern”, so Universitätspräsident Prof. Dr. Walter Schweitzer, der die vier Spitzensportler am 17. Mai 2010 zur offiziellen Beitrittserklärung des Deutschen Volleyball-Verbands persönlich empfing.
Vereine der Region Niederbayern kommen studentischen Spitzensportlern entgegen
Für die Sportler an der Universität Passau bedeutet der Vertrag eine große Erleichterung. Auch wenn der Sport an erster Stelle steht, wissen sie, dass es mit einer Sportlerkarriere schon allein aus Verletzungsgründen schnell vorbei sein kann. Deshalb halten sie es für wichtig, neben dem Spitzensport mit dem Studium in Passau noch eine Absicherung zu haben. Eishockey-Spieler und BWL-Student Florian Horvath, der aus Studiengründen nach Passau wechselte, trainiert fast jeden Tag. Und er merkt: Nicht nur die Universität Passau, auch die Vereine der Region Niederbayern kommen den Spitzensportlern entgegen: „Wenn ich mal nicht zum Training kommen kann, weil ich lernen muss, dann legen mir die Black Hawks keine Steine in den Weg“, so Horvath.
Diese Angebote, wie es sie in Passau gibt, sollte man auf ganz Bayern bzw. Deutschland ausweiten. Schon krass, wenn die noch recht junge Universität Passau Vorreiter für andere, größere Unis ist!