Chung Shi Schuhe bei Diabetes mellitus
Bei einer diabetes mellitus Erkrankung kann das Tragen eines Chung Shi AuBioRig Schuhs die Lebensqualität erheblich steigern.
Definition von Diabetes
Diabetes mellitus ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich u.a. in einem erhöhten Blutzuckerspiegel zeigt. Im deutschen Sprachgebrauch ist auch die Bezeichnung Zuckerkrankheit üblich. Zurückzuführen auf das ursprüngliche Hauptsymptom, die Ausscheidung von Zucker im Urin. Inzwischen ist es in der Fachsprache der Sammelbegriff für verschiedene (heterogene) Störungen des Stoffwechsels, deren Leitbefund eine Überzuckerung des Blutes (Hyperglykämie) ist. Ursache ist entweder ein Insulinmangel, eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder beides. Je nach Ursache gibt es unterschiedliche Diabetestypen, die jedoch verbindende Gemeinsamkeiten aufweisen.
Unterscheidung Typ 1 und Typ 2 Diabetes
Man unterscheidet vor allem zwischen zwei Diabetes Typen:
- Typ-1-Diabetes beginnt meist in der Jugend und ist durch die Zerstörung der Insulin bildenden Zellen begründet. Die übliche Behandlung ist die Injektion von Insulin.
- Typ-2-Diabetes kommt dagegen meist bei älteren Menschen vor. Er beginnt schleichend und hat seine Ursache in einer zunehmenden Unempfindlichkeit der Zellen gegenüber dem Insulin. Hier sind oft falsche oder mangelnde, richtige Ernährung in Kombination mit zu aut mit Hornhautbildung. Bei mangelnder Fußumsorgung können sogar Amputationen die Folge sein!
Diabetes sowie seine Folgeerkrankungen und Komplikationen können erhebliche Auswirkungen auf das gesamte Wohlbefinden haben.
Angiopathie (=Durchblutungsstörung):
Der Begriff Angiopathie wird in der Medizin als Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen und Befunde verwendet, denen tatsächlich oder vermeintlich Veränderungen der Gefäße zu Grunde liegen. Meist wird der Begriff in einem engeren Sinn nur für arteriosklerotische Veränderungen der Schlagadern (Arterien) verwendet, dabei wird oft zwischen dem Befall überwiegend sehr kleiner Gefäße (Mikroangiopathie) und größerer Gefäße (Makroangiopathie, vgl. Arteriosklerose) unterschieden. Eine besondere Bedeutung kommt den diabetischen Angiopathien zu, die als Folge eines erhöhten Blutzuckers auftreten und als diabetische Retinopathie zu Netzhautveränderungen, als diabetische Glomerulosklerose zu einer Nierenschädigung, als diabetische Neuropathie zu einer klinisch-manifesten oder subklinischen Erkrankung der peripheren Nerven und als periphere diabetische Angiopathie zu Ulcera und Gangrän im Bereich der Beine führen.
Retinopathie (=Netzhauterkrankung):
Die diabetische Retinopathie ist eine durch die Zuckerkrankheit Diabetes mellitus hervorgerufene Erkrankung der Netzhaut des Auges. Die Schädigung kleiner Blutgefäße (Mikroangiopathie) verursacht eine Minderung der Sehschärfe sowie Einschränkung des Gesichtsfeldes und kann im Verlauf zur Erblindung führen.
Als Ursache für die Entwicklung einer diabetischen Netzhauterkrankung sind mehrere Risikofaktoren bekannt. Hauptfaktor ist die Dauer des Bestehens der Zuckerkrankheit. Eine schlechte Kontrolle des Blutzuckerspiegels ist ein weiterer Risikofaktor. Durch eine strenge Einstellung des Blutzuckerspiegels kann die Entwicklung oder das Fortschreiten einer diabetischen Retinopathie verhindert oder zumindest verzögert werden. Dabei ist zu beachten, dass dabei ein erhöhtes Risiko für Unterzucker besteht. Ebenso ist die Qualität der Diabeteseinstellung auch von der Compliance des Patienten abhängig und deswegen nicht für jeden geeignet. Während der Phasen hormoneller Umstellung ist das Risiko ebenfalls erhöht. Pubertierende Jugendliche und Schwangere haben ein erhöhtes Risiko für Entwicklung und Fortschreiten der Krankheit. Innerhalb der Schwangerschaft wird das Risiko durch eine schlechte Blutzuckereinstellung, eine zu rasche Blutzuckereinstellung in der Frühschwangerschaft sowie durch Präeklampsie weiter verstärkt. Ein weiterer unabhängiger Risikofaktor ist Bluthochdruck, der bei Diabetikern häufig auftritt. Ebenso erhöht eine diabetische Nierenschädigung das Risiko, auch am Auge zu erkranken. Wird die Nierenschädigung erfolgreich behandelt, so kann es aber auch zu einer Besserung der Retinopathie kommen. Weitere Risikofaktoren sind eine Erhöhung der Blutfette, sowie eine Blutarmut.
Neuropathie (=Nervenerkrankung):
Neuropathie ist ein Sammelbegriff für viele Erkrankungen des peripheren Nervensystems. Historisch wurde dieser Begriff auch für die Neurose und Neurasthenie verwendet. Primäre Erkrankungen der peripheren Nerven sind eher selten. Neuropathien als sekundäre Folge anderer Erkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) oder neurotoxischer Substanzen (z. B. Alkohol) sind jedoch häufig.
Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte führen zu einer Schädigung der kleinen Nerven. Sie kann Störungen der Sensibilität, der Motorik sowie eine Verminderung des Schmezrempfindens hervorrufen. Dies äußert sich speziell an den Extremtitäten, d.h. Füße und Hände.
Diabetische Nephropathie (=Nierenerkrankung):
Die diabetische Nephropathie (Nephropathia diabetica), auch Kimmelstiel-Wilson-Syndrom, interkapilläre Glomerulonephritis oder diabetische Glomerulosklerose, ist eine progressive Nierenerkrankung aufgrund einer Angiopathie der Kapillaren des Nierenkörperchens. Das charakteristische histologische Merkmal ist eine knötchenförmige Bindegewebsvermehrung (noduläre Sklerose). Ursache der diabetischen Nephropathie ist ein langjähriger Diabetes mellitus. Die diabetische Nephropathie ist in Deutschland die häufigste Ursache eines dialysepflichtigen Nierenversagens.
Patienten mit Diabetes und Nierenbeteiligung können aktiv zum Behandlungserfolg beitragen durch
* regelmäßige Blutzucker-Selbst-Kontrollen und ggf. Anpassung der Medikation,
* regelmäßige Blutdruck-Selbst-Kontrollen,
* Einhaltung der verschriebenen Diät,
* Einstellung des Rauchens,
* regelmäßige körperliche Betätigung,
* zuverlässige und regelmäßige Medikamenteneinnahme.
Diabetisches Fußsyndrom:
Das Diabetische Fußsyndrom (DFS), umgangssprachlich auch „diabetischer Fuß“ genannt, ist ein in Zusammenhang mit Diabetes mellitus stehendes Syndrom das am häufigsten beim Patienten mit Diabetes Typ 2 auftritt.
Als Ursache kommen Wunden am Unterschenkel oder Fuß in Frage, die nicht spontan innerhalb weniger Tage (zwei bis drei Wochen) abheilen. Die Ursachen dafür liegen oft in Durchblutungsstörungen der Extremität und/oder dem verminderten Schmerzempfinden. Die Wunden entstehen bei banalen Unfällen oder bereits durch Anstoßen der Zehenspitzen im Schuh oder gegen Kanten.
Das diabetische Fußsyndrom wird in sechs Phasen eingeteilt:
Phase 0 = Risikofuß, keine offene Läsion
Phase 1 = oberflächliche Läsion
Phase 2 = Ulkus bis Gelenkskapsel, Sehnen, Knochen
Phase 3 = Ulkus mit Abszess, Osteomyelitis, Infekt der Gelenkskapsel
Phase 4 = begrenzte Vorfuß- oder Fersennekrose
Phase 5 = Nekrose des gesamten Fußes
Die Entstehung erfolgt oft langsam und wird vom Betroffenen nicht wahrgenommen. Die Symptome äußern sich in: fehlendem Schmerzempfinden, Sensibilitätsstörung, Verlust von Schutzreflexen, Atrophie der kleinen Zehenmuskeln mit Krallenzehenbildung, Atrophie des plantaren Fettpolsters, trockener Fuß und rissige Haut mit Hornhautbildung. Bei mangelnder Fußumsorgung können Amputationen die Folge sein!
Wirkung von Chung Shi Schuhen
Die Chung Shi Schuhe, insbesondere die AuBioRig Modelle, wirken verschiedenen Problemen bei Diabetes mellitus entgegen. Hier eine Übersicht am Beispiel Diabetes Fuß Syndrom:
Fehlendes Schmerzempfinden: Weiches, elastisches Innenfutter, Zehenschutz, Druckentlastung durch Mittelfußrolle.Die Chung Shi Comfort Step Schuhe sind nach der Klassifikation diabetischer Füße nach der DDG (deutsche Diabetes Gesellschaft) für die Kategorie I – III uneingeschränkt und für die Kategorie IV in Abstimmung mit dem behandelnden Arzt geeignet.
Durchblutungsstörung: Chung Shi Comfort Step fördern die Venenpumpe.
Atrophie der Fußmuskeln: Chung Shi AuBioRig stimulieren und fördern den Aufbau der Fußmuskeln.
Verlust von Propriozeption: Propriozeption oder Propriorezeption (von lateinisch proprius „eigen“ und recipere „aufnehmen“) bezeichnet die Wahrnehmung von Körperbewegung und -lage im Raum. Chung Shi Schuhe trainieren das Gleichgewicht und die Körperbalance.
Eingeschränkte Mobilität: Das AuBioRig System unterstützt die natürliche Abrollbewegung des Fußes.
Fußdeformation: Dehnbare und weiche Materialien im Obermaterial und Futter geben dem Fuß optimalen Raum. Alle Schuhe sind Einlagen versorgungstauglich.

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